"Apropos Sprache"-Spielend einfach Sprache entdecken

Ansprechpartner:

Frau Lauf

Institution:

Grundschule am Auewald

  • Koloniestraße
    32339 Espelkamp

Beschreibung und Ziele:

Die Grundschule am Auewald, ist eine Grundschule in Espelkamp, im Kreis Minden-Lübbecke, die im August 2016 aus zwei Schulen gebildet wurde. Im Sommer 2017 wurden die Schulstandorte aufgelöst und beide Schulen sind an einen neuen Standort gezogen. Die Schule ist Stützpunktschule, d.h. wir haben Kindern mit unterschiedlichsten Unterstützungsbedarfen, in den Bereichen Sprache, Emotionale Soziale Entwicklung, Lernen, geistige Entwicklung und Körperlich-Motorische Entwicklung. Außerdem fördern wir auch immer Kinder mit besonderen Begabungen und individuellen Neigungen. In den vier Jahrgängen dreizügig werden im neuen Schuljahr 257 Schüler und Schülerinnen beschult. Der Vormittagsbereich ist eng mit dem Offenen Ganztag verzahnt. Kinder sind neugierig und entdecken ihre Umwelt mit allen Sinnen. Schon Säuglinge ahmen einzelne Laute und Lautmelodien nach, Kleinkinder freuen sich darüber, sich Anderen mitteilen zu können. Und auch Eltern sind erleichtert, wenn sie die Bedürfnisse ihrer Kinder nicht mehr nur anhand deren Verhaltens deuten müssen. Die fortschreitende Entwicklung der Kommunikationsfähigkeit verändert auch die Beziehungsfähigkeiten der Kinder. Wer sich nicht mehr nur den Eltern und engsten Bezugspersonen mitteilen kann, kann auch mit anderen in Kontakt treten. Kinder können untereinander die ersten Spielregeln festlegen. Und: Sprache ist das Tor zur Welt! Jedes Lernen, das über das "Abschauen" hinausgeht, wird erst durch aktive und passive Sprachkompetenzen möglich. Bis zum Schuleintritt sollte ein Kind über folgende Sprachkompetenzen verfügen. Lautsprache: die korrekte Aussprache von Lauten und Lautverbindungen, Lexik und Semantik: einen ausreichenden aktiven Wortschatz besitzen, Grammatik: Die Sprache sollte überwiegend grammatikalisch richtig sein, Erzählen: Erlebnisse und kleine Geschichten können inhaltlich zusammenhängend, grammatikalisch korrekt, chronologisch aufeinander aufbauend und ausdrucksvoll erzählt werden, Verstehen: Die Fähigkeit einer Erzählung zu folgen. Märchen und kleine Geschichten werden im Sinnzusammenhang verstanden und können beurteilt werden, Gedächtnis: Das Behalten von Wörtern und einfachen Sätzen sowie Reproduktionen des wesentlichen Inhalts von Geschichten. Darüber hinaus ist ein schneller Abruf aus dem Kurz- und Langzeitspeicher des Gedächtnisses möglich. In einem Jahresprojekt beginnen wir mit einer Projektwoche, wo die Materialien kennengelernt werden sollen und anschließend werden diese eingesetzt in den wöchentlichen Förder- und Fordergruppen, konkret in der inneren oder äußeren Differenzierung. Hier wird das Thema Sprache auf lebendige und vielseitige Art Sprache erlebt und gefördert - so dass schnell der Funke der Begeisterung auf die Kinder und auf die teilnehmenden und unterstützenden sozialpädagogischen Fachkräfte überspringen kann. In abwechslungsreichen Kreis-, Zuordnungs- und Bewegungsspielen wird Freude im Umgang mit Sprache vermittelt. Dabei werden die Altersstrukturen der Gruppen ebenso wie die sprachlichen und sozialen Fähigkeiten der teilnehmenden Kinder selbstverständlich berücksichtigt.

Es geht nicht darum, Kindern mit Sprachschwierigkeiten gezielt zu helfen, wie es nur einem Logopäden und anderen Sprachförderkräften möglich ist, sondern in der Gruppe spielend Freude im Umgang mit Sprache zu entwickeln. Das dabei verwendete Material "Apropos Sprache" der Firma Dusyma und Materialien des Finken-Verlages ermöglicht einen Zugang zur Sprache mit fast allen Sinnen. Wir sehen, wir hören, wir fühlen. Und wir sprechen. Vorrangige Ziele des Sprache-Materials ist die Förderung • der ganzheitlichen Sprachkompetenz Wortschatz, Satzbau, Grammatik, Begriffsbildung, Kommunikationsfähigkeit • der visuellen und auditiven Wahrnehmung sowie • der phonologischen Bewusstheit die Fähigkeit, sprachliche Einheiten wie Wörter, Silben, Reime und Laute in gesprochener Sprache zu erkennen Fast wie nebenbei beinhalten die Spieleinheiten auch die Förderung sozialer Kompetenzen z.B. ausreden lassen, warten, Fehler zulassen, der Konzentrationsfähigkeit, des Lang- und Kurzzeitgedächtnisses und der Ausdauer Workshops dauern bis zu einer Unterrichtsstunde bei 5-10jährigen Kindern. Die Workshopreihe richtet sich an Kinder ab zwei Jahren.. Wir haben vor mit einer Projektwoche zu starten. Die Größe der möglichst altershomogenen Gruppen sollte die Anzahl von 15 Kindern nicht überschreiten Dabei die Materialien kennenzulernen. Mehrere Mitarbeiter haben sich fortgebildet und würden beim Einsatz behilflich sein können. Dann werden Ideen des Einsatzes ausgetauscht Lehrerkonferenz. Anschließend soll das Material eingesetzt werden in den Förder- und Fordergruppen.

Wie wurden die Kinder in das Projekt eingebunden?

Einmal werden den Schüler in der Projektwoche die Materialien vorgestellt und verschiedene Übungsmöglichkeiten können ausprobiert werden. Anschließend wird das Material in den Förder- und Fordergruppen oder für die Wochenplanarbeit genutzt. Außerdem können die integrativ beschulten Kinder das Material ebenso nutzen. Nach einem Jahr soll evaluiert werden, ob sich die Sprachentwicklung verbessern konnte, welches Material wie zum Einsatz kam bzw. was im Umgang verändert werden sollte.

Rückblick: